Pfarre Groß-Jedlersdorf

Geschichte 


  • Aktuell

Die Pfarre liegt im Vikariat Wien-Stadt. Für die Pfarre verantwortlich ist Pfarrer Dr. Stefan Piotr Waclawik. Ihm zur Seite stehend: Aushilfskaplan P. Mathew Mecheril MCBS. In Wien-Großjedlersdorf leben 4845 Gläubige. Pfarrkirchen sind meist einem Heiligen geweiht, das so genannte Patrozinium von Wien-Großjedlersdorf ist: St. Karl Borromäus. 

  • Geschichte der Pfarrkiche Amtsstraße

Von 1538 bis 1583 war Jedlersdorf bereits eine eigene Pfarre. Davor und danach gehörte der Ort bedingt durch den Mangel an katholischen Priestern zur Pfarrkirche Kagran.

Die 37 Überlebenden der Pest von 1713 bis 1714 des Ortes Jedlersdorf errichteten aus Dankbarkeit eine Holzkapelle, die in der Folge mehrmals erweitert wurde, zuletzt 1764.

Als im Jahre 1748 Jedlersdorf durch einen Brand verwüstet wurde, warf man, so berichtet eine Sage, das Marienbild Klein-Maria-Taferl in die Flammen. Das Bild fand man später unversehrt unter verkohlten Trümmern. In der Folge suchten viele Wallfahrer die Wallfahrtskirche Klein-Maria-Taferl auf, um vor der Flammen-Madonna zu beten.

1783 wurde die Kirche von Josef II. als eigene Pfarre bewilligt, und dem heiligen Karl Borromäus in Erinnerung an die Pest geweiht, wie auch ein eigener Friedhof am damaligen Ortsrand errichtet. Das Gotteshaus wurde 1785 neuerlich vergrößert und mit einem Turm versehen. Im Zuge der Kampfhandlungen bei der Schlacht bei Wagram wurde der Ort Jedlersdorf 1809 niedergebrannt. Auch die Kirche erlitt Schaden, und wurde bis 1822 wiederhergestellt. Ein Mitstreiter von Andreas Hofer, der Kapuzinerpater Joachim Haspinger aus Tirol, war in dieser Zeit von 1813 bis 1815 Pfarrer der Kirche.

Von 1970 bis 1997 war der Komponist Raimund Weissensteiner Priester in der Pfarre.

  • Klein-Maria-Taferl Innenausstattung

Die einschiffige Kirche mit kleinräumigen angebauten Nebenräumen, ein ungegliederter Bau mit leicht ausladendem Hauptraum, etwas niedrigerem rechteckigem Chor im Süden sowie trapezförmigem Eingangsjoch mit Giebelfassade, steht frei in der Amtsstraße von Jedlersdorf. Das Walmdach ist mit Biberschwanzziegeln gedeckt. Im Süden ist asymmetrisch der Turm mit Welscher Haube vorgestellt. Das Gebäude umläuft ein kräftiges Kranzgesims. In der Fassade sitzen Rechteck- und Stichbogenfenster.

Der dreijochige Saalraum ist einheitlich gegliedert und hat Platzlgewölbe über Doppelgurten und seichten Schildbögen. Der Hochaltartisch mit anbetenden Engelfiguren stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Hochaltarbild ist das vorher erwähnte Gnadenbild der Mutter Gottes, das 1748 in die Flammen geworfen wurde. Es ist eine Druckgrafik einer gekrönten Pietà und nur 15 x 20 cm groß. Auf der rechten Seite (der Straße zugewandt) befindet sich ein Gemälde von A. Nigg (1838), das den Kirchenpatron Karl Borromäus darstellt.

An Figurenschmuck sind Skulpturen des hl. Johannes der Täufer auf dem Taufbecken, der Heiligen Judas ThaddäusAntonius von PaduaJosef und Therese von Lisieux, ein Kruzifix vermutlich aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts sowie Kreuzwegreliefs von Ende des 19. oder Anfang des 20. Jahrhunderts vorhanden.

Quellen: www.erzdioezese-wien.at, www.wikipedia.org

 

Fahrplan und Lage


OEBB
 Von
 Nach 1210 Wien, Amtsstraße 21
 Datum 
 Uhrzeit  Abfahrt  Ankunft
 
OEBB
 Von
 Nach 1210 Wien, Jedlersdorfer Straße 98
 Datum 
 Uhrzeit  Abfahrt  Ankunft
 
Real Time Web Analytics

Kostenlose Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!